Assistenzeinsatz

Hauptmenü -> Luftbrücke -> Hubschrauber -> AB212 -> Entwicklung

Paznauntal

Horizontale Linie

 

Zeichnung der AB212

Verhandlungen zwischen dem Hubschrauberhersteller Bell, der kanadischen Regierung und der Firma Pratt & Whitney Canada mündeten 1968 in einem Entwicklungsprogramm für einen Iroquois mit zwei Wellenturbinen. Die Wahl fiel auf ein Triebwerk vom Typ PT-6-T Turbo Twin-Pac, bestehend aus zwei nebeneinander angeordneten Wellenturbinen, wobei die Maschine durchaus in der Lage war, auch mit einer Wellenturbine von 900 PS zu fliegen. Mit diesem Modell, das nahezu eine Tonne mehr tragen konnte als der erste Huey, schrieb Bell ein Stück Luftfahrtgeschichte, denn das Gewicht der Maschine hatte sich seit dem ersten Prototyp um den Faktor 2,15 erhöht. Ein wahrer Quantensprung. Die Anpassung des Turbo Twin-Pac stellte keine besonderen Probleme dar. Die neue Ausführung erhielt den Namen Bell 212. Die militärische Bezeichnung lautete UH-1N. Die US-Army erwarb 79 Stück, die in erster Linie in Spezialeinheiten zum Einsatz kamen. Die beiden Triebwerke erhöhen die Zuverlässigkeit dieses Hubschraubers über dem Meer im Vergleich zu Monoturbinen-Ausführungen. Der UH-1N war vor allem für die US-Navy und das Marine-Corps bestimmt, aber darauf soll nicht weiter eingegangen werden.  Die kanadischen Streitkräfte kauften 50 Exemplare namens CUH-1N, die schnell in CH-135 "Twin Huey" umgebaut wurden. Wie bereits bei den Ausführungen UH-1B und UH-1H erwarb die italienische Firma Agusta die Herstellungslizenz. Sie verkaufte ihre Maschinen unter dem Namen AB-212. Ihnen war vor allem in der U-Boot-Jagdversion ein Exporterfolg beschieden. Allerdings setzten mehrere Länder, darunter auch Österreich, diesen Typ auch für ihre Landstreitkräfte ein.

 

Horizontale Linie

 

ZurückZum Hauptmenü