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Der Erfolg des Puma veranlasste seinen Konstrukteur zur Entwicklung einer verbesserten Version: dem AS-332. Das Äußere wurde im Wesentlichen beibehalten. Hinzugefügt wurden lediglich eine große Radarkuppel am Heck und eine Radarkuppel an der Nase mit Bendix/King RDR 1400 oder einem Wetterradar Honeywell Primus 500.
Das Fahrwerk ist einklappbar, und der Rotor des Super Puma basiert vor allem auf Glasfasertechnologie. Obwohl ursprünglich für den zivilen Markt gedacht, war der Super Puma bzw. Cougar, wie er später genannt wurde, wegen einiger revolutionären Konstruktionselemente im Grunde genommen nur für das Militär von Interesse. Das Getriebe kommt beispielsweise eine ganze Stunde lang ohne Schmiermittel aus, und der Rotor bleibt nach Beschuss mit einem 12,7 mm Kaliber noch 40 Stunden funktionstüchtig.
Die Maschine wird durch zwei Wellenturbinen vom Typ Makila 1A mit je 1780 PS angetrieben, die keine Aufwärmzeit benötigen und dem Super Puma damit zu einer sehr kurzen Startzeit verhelfen. Der Erstflug fand am 13. September 1978 statt, und der serienmäßige Super Puma la 1981 unter dem Namen AS-332 B vor. Im Januar 1990 erhielt die für militärische Zwecke gedachte Ausführung die Bezeichnung Cougar AS-532. Ihr folgten verschiedene Weiterentwicklungen, wie AS-532 AC und AS-532 UC mit kurzem Rumpf (teilweisebewaffnet); AS-532 AL oder UL mit langem Rumpf (teilweise bewaffnet); AS-532 MC und SC für Marineeinsätze. Nach seiner Erprobung auf dem Puma wurde das Gefechtsfeldüberwachungsradar HORIZON auf dem Cougar installiert. Sechs AS-532 UL wurden mit dem in 24 Einsätzen während des Golfkrieges getesteten HORIZON für die ALAT ausgerüstet. Seit 1991 wurden außerdem 30 AS-532 Cougar beim 4. RHCM in Nancy in Dienst gestellt. Die indonesische Firma IPTN erwarb die Lizenz zum Bau dieses Hubschraubers und produziert ihn seitdem in eigener Regie. Der Cougar wurde mit 50 Exemplaren, von denen eine Vielzahl in der Türkei gefertigt wurden, außerdem zu einem der wichtigsten Hubschraubertypen des türkischen Heeres. Die Niederlande haben sich für den Cougar als mittleren Hubschrauber ihrer neuen Fliegerbrigade entschieden, was ein weiterer Beweis für seinen kommerziellen Erfolg in der jüngsten Vergangenheit darstellt.
Der Cougar ist ein würdiger Ersatz für den Puma. 400 Maschinen wurden bestellt, von denen ein großer Teil für militärische Zwecke eingesetzt wird.